vom 16.12.2004
„merry christmas“ wünschen oder das wort „christmas-tree“ zu
benutzen ist in den USA politisch nicht korrekt. man könnte beim
„frohe weihnachten“ wünschen ja jemanden erwischen der nicht
christlichen glaubens ist und sich somit beleidigt fühlen könnte.
vom 08.09.2004
ich stand an der tür der überfüllten u-8 als links von mir zwei
eltern mit einem kinderwagen und drei kindern die bahn am
alexanderplatz verliessen. in der ecke aus der die fünf und der
kinderwagen kamen, haben normalerweise nur vier personen ohne
kinderwagen platz. für mich war ohne nachdenken und -gucken klar
dass dort keiner mehr sitzen konnte und begann mich zu setzen.
vom 27.07.2004
ich habe ein neues hobby. ich teste aus wo die grenze zur
peinlichkeit liegt und versuche sie zu überschreiten. zuerst
habe ich ein bild von meinem adipösen, blassen und feuchten
körper in badehose auf meiner webseite veröffentlicht.
vom 26.05.2004
ob ich etwas gegen eine dauererektion hätte fragte mich kürzlich
niemand. im prinzip nicht antwortete ich. obwohl im prinzip schon,
wenn ich drüber nachdenke. also nochmal von vorne;
warum ich so lange nichts geschrieben hätte fragte mich jemand.
stimmt nicht rief ich zurück. ich schreibe so viel wie nie.
anderswo eben. wenn man weg ist, muss man ja gar nicht weg sein,
meist ist man nur woanders. die logische folge; irgendwo ist
nirgendwo. oder umgekehrt. gruss an ome.
vom 06.03.2004
der hunger treibts rein. eine bessere antwort ist mir nicht eingefallen auf die frage auf was für frauen ich stünde und ob ich irgendwelche vorlieben hätte. ich habe auch nicht weiter über die möglichen antworten auf diese frage nachgedacht. wobei mir aufgefalllen ist, dass ich nicole kidman mit aufgeklebter pappnase in "the hours" viel sympathischer fand als mit ihrer (echten) mini-jackson-nase.
vom 08.12.2003
haben sie getrunken herr schwenzel? nein. ich sehe immer so aus. diese auf mein äusseres bezogene frage begleitet mich nun schon einige jahre. dabei ernähre ich mich neuerdings immer gesünder und bekomme zum beispiel jeden tag eine vitaminpille von jule. ausserdem esse ich sehr viel tiefkühlgemüse, das ist nämlich voll gesund weil die vitaminie mit eingefroren werden. leider ist das immer so hart.
vom 22.11.2003
ich bin nur aufgestanden und habe hinter der kamera faxen gemacht, um die kollegen zu ärgern. sagte cherno jobatey heute im tagesspiegel. er widerspricht mehr oder weniger allem was götz alsmann über seinen auftritt bei „zimmer frei“ vor fünf jahren gesagt hat und was ich darüber kolportiert habe.
so sei er also gar nicht zehn minuten rausgegangen, sondern nur 2 minuten, verboten habe er die ausstrahlung der sendung auch nicht und ausserdem sei die sendung eh „sterbenslangweilig“.
da gibts also nur eins, morgen, am sonntag um 23 uhr den WDR einschalten und sich ne stunde sterbenslangweilen.
vom 16.11.2003
ich substrahiere sagte mein vater kürzlich zu mir. wie üblich, wenn
ich etwas nicht verstehe entgegnete ich „hä?“. er erklärte mir, dass
er vorhabe abzuziehen, ins bett zu gehen.
demnächst werde ich am klo substrahieren, ebenso mein bett. zu
„substrahieren“ erinnerte mich an einen wortwitz von helmut schmidt,
dem ehemaligen bundeskanzler, der einmal gesagt haben soll, dass
politiker, die visionen haben zum augenarzt gehen sollten.
vom 6.10.2003
reden ist schweigen. silber ist gold. sagt robert gernhardt. ich
schweige meist sehr laut. aber falls ich doch mal was sage, hat die
hand nen fuss. denn ordnung ist das halbe leben - und laut hassmann
die andere hälfte auch. ganz nach dem motto wer zuletzt lacht, lacht
zuletzt.
das errinnert mich an eine mail die mir in den letzten paar wochen
öfter in die hand geflattert kam.
vom 13.08.2003
zurückhaltung beim genuss alkoholischer getränke im kollegenkreis
schadet der karriere. das geht aus einer studie von wirtschafts-
wissenschaftlern der schottischen universität stirling hervor. trotz
nicht unerheblicher anstrengungen diesbezüglich werde ich wohl
niemals karriere machen.
vom 01.08.2003
man sollte ab und zu seinen stuhlgang anschauen meint harald schmidt.
ich lasse das aus gutem grund meist sein und lese lieber ab und zu
die bild “zeitung”. dort lernt man viel mehr über die konsistenz von
scheisse...
harald schmidt hat übrigens aus dem selben grund kein problem über
seine körperausscheidungen zu reden. als medienschaffender sei die
tatsache scheisse zu produzieren nichts ungewöhnliches.
vom 27.05.2003
rote lippen soll man küssen. so steht es auf der verpackung der
“neuen” camelia tampons. sehr schön formuliert. jule findet das
ein bisschen “eklig”. ich bin positiv überrascht....
vom 19.03.2003
die biologische uhr tickt und geht auch an mir nicht vorbei.
sagt neben mir auch lothar matthäus. deshalb noch schnell
etwas kurzes vorkriegs-wirres...
vom 13.03.2003
wenn ich zwiebeln schneide, trinke ich meist ein bier: das hilft
zwar nicht gegen die tränen, schmeckt aber gut. das zitat könnte von
mir sein mehr...
vom 5.02.2003
nichts ist so gut, dass man es nicht noch ein bisschen besser machen
könnte. das behauptet ein leicht schmieriger kerl (ein playboy?) auf
seite 6 im ´neuen´ playboy in soetwas wie einem editorial mehr...